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Am Himmel streht der Mond so fahl

Text: Thomas Kolitsch

Am Himmel steht der Mond so fahl.
Die Dunkelheit ruht schwer im Tal.
Nur eine Brise flüstert sacht.
Die Lämmer schlafen nicht heut nacht.

Der Weiher schwarz am Anger liegt.
Die Weide sich darüberbiegt.
'S ist keiner da, der hier noch wacht.
Die Lämmer schlafen nicht heut nacht.

Ein Fensterladen schlägt im Wind.
Im Traum weint still ein kleines Kind.
Ein Eichelhäher keckernd lacht.
Die Lämmer schlafen nicht heut nacht.

Aus dem Gebirge bricht Gestein.
Die Tiere auf den Feldern schrein.
Kein helles Feuer wird entfacht.
Die Lämmer schlafen nicht heut nacht.

Die Blitze zucken, Regen fällt.
Es scheint kein Licht mehr in der Welt.
Die Weide stürzt in wüster Pracht.
Die Lämmer schlafen nicht heut nacht.

Der Morgen graut in stummer Ruh.
Die Nebel decken alles zu.
Vom Norden ziehen Wolken her.
Die Lämmer schlafen niemals mehr.

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