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Tuvalu

Text: Thomas Kolitsch

Am Kap der Guten Hoffnung
da stachen wir in See.
Die Gischt schäumt um den Bug des Schiffs
Flocken, weiß wie Schnee
Die Frauen der Umgebung
schau'n uns lange hinterher
winken mit dem Tuch, murmeln einen Fluch.
Uns're Braut, die ist das Meer.

Wir lagen vor Madagaskar,
die Pest herschte an Bord.
Das Ruder war geborsten,
der Steuermann weit fort.
Der Rum, er floss in Strömen,
der Smutje war K.O.
Und wir stehen auf Deck, unter uns ein Leck
uns're Herzen jauchzen froh.

Refrain:
Doch einmal werd' ich heimkehr'n
dorthin, wo die Palmen steh'n,
wo sie schon auf mich wartet,
mein Mädchen, jung und schön.
Ich werd' mein Schiff verlassen,
dreh' dem Meer den Rücken zu.
Und ich geh an Land, und ich spür den Sand -
am Strand von Tuvalu.

Die Hände salzzerfressen
wir kennen keine Ruh
Die Männer tanzen einen Tanz
auf des Toten Mannes Truh'
Wir denken nicht an gestern
glauben auch an morgen nicht.
Haben wir's geschafft, spucken wir mit Kraft
Poseidon ins Gesicht.

- Refrain -

Die Anker sind gelichtet,
die Segel sind gebläht.
Der Nordstern treulich funkelt.
Der Westwind grausam weht.
Wir sind die Wilde Dreizehn
es wird uns niemals bang.
Unser Ohr es hört, von Wachs ungestört
nur der Sirenen Sang.

- Refrain -

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