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Stroh

Text: Thomas Kolitsch

So sieh dies kleine Weizenkorn,
wie es sich in die Erde schmiegt,
wie ruhig es schlafend sich bemüht
und wartend in der Krume liegt.

So sieh den schmalen Weizenhalm,
der empor sich langsam reckt,
der wächst und groß wird und gedeiht
und sehnend sich zur Sonne streckt.

Refrain:
Die Welt, sie dreht sich in der Nacht.
Die Welt, sie hält schon lang die Wacht.
Die Welt, sie flüstert leise: Wann?
Es hält die Welt den Atem an.

So sieh die goldnen Ähren an,
die alle auf der Tenne ruhn,
auf dass die Bauern dann alsbad
bedächtig ihre Arbeit tun.

So sieh dies saftig helle Stroh
gelegt in die Krippe hinein
Es soll als Futter dienen jetzt.
Es soll den Tieren Nahrung sein.

- Refrain -

So sieh den Esel. Sieh den Ochs.
So sieh den Stall, wo Menschen sind.
Und doch: Vor allem sieh das Stroh.
Und auf dem Stroh, da ruht ein Kind.

- Refrain -

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