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Es war einmal ein Spielemann

Text: Thomas Kolitsch

Ich war einstmals ein Spielemann,
ein rechter Tunichtgut.
Mir lag als kleinem Jungen schon
die Wanderschaft im Blut.
Ein Liedlein hier, ein Liedlein da,
das war mein Zeitvertreib.
Zurück blieb keine Sorge mir,
nur manches schöne Weib.

Refrain:
Und so zieh' ich umher,
habe Staub an den Schuh'n.
Wohin mich auch die Winde wehn,
da will ich kurz nur ruhn.

Ich kam nach Wittenberge,
wo man mich bald verstieß.
Der Bürgermeister sperrt' mich ein
ins tiefste Burgverlies.
Ein Fräulein mit nem Schlüsselein
half mir sogleich ans Licht.
Ich küsste sie zum Dank dafür.
Zurück blickte ich nicht.

- Refrain -

Einst traf ich eine dralle Frau,
so weiß und weich und rund.
Sie hatte Haar wie Waldeslaub
und Zähne so gesund.
An ihrem Rock drei Kinderlein,
die lachten voller Glück.
Ich stahl mich fort noch in der Nacht
und sah nie mehr zurück.

- Refrain -

Jetzt bin ich alt, der Rücken schmerzt,
die Welt hat sich gedreht.
Ein Hauch von Schnee liegt in der Luft.
Der Hafer ist gemäht.
So sitz ich hier am Wegesrand
und sing dies kleine Lied.
Gleich brech ich auf zum Horizont.
Mal sehn, was dann geschieht.

- Refrain -

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