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Der Dölauer Heideförster

Text: Jan Oelmann, nach einer halleschen Sage

In meiner Jugend, ich weiß es noch gut
Da war das Wild vor mir auf der Hut
Mit Pulver und Blei zog ich durch den Wald
Der Lauf meiner Flinte blieb selten kalt.

Doch eines Tages, da fehlte mir Glück
Ein Vierzehnender sprang aus dem Gebüsch
Die Flinte ging los, verfehlte ihr Ziel.
Der Hirsch entkam, kein Schuss fiel zu viel.

Refrain
Und leckt auch das Dach und zieht's durch die Tür
Nichts in der Welt tauscht' ich ein dafür
hier wollte ich leben, hier werde ich alt
In meinem Forsthaus im Dölauer Wald.

So vergehen die Jahre, die Stimme bricht mir
Sie wollen mich holen aus meinem Revier.
Mit Pulver und Blei sitz' ich an der Tür
Und weiß nur eins: heut' bleibe ich hier.

-Refrain-

Sie öffnen die Türe, sie meinen es gut.
Doch ich bin vor ihnen auf der Hut.
Die Flinte geht los, die Kugel ins Ziel
Der Förster liegt tot, kein Schuss fällt zu viel.

Refrain
Und leckt auch das Dach und zieht's durch die Tür
Nichts in der Welt tauscht' er ein dafür
hier wollte er leben, hier lag er kalt.
In seinem Forsthaus im Dölauer Wald.

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