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Gewerkschaftslied

Text: Thomas Kolitsch

Wir fahren in den Berg hinein
in allertiefste Nacht
und schlagen Kohle aus Gestein
ganz unten in dem Schacht.

Sie speisen feinstes Hühnerfleisch
von weißem Porzellan.
Denn wir sind arm und sie sind reich
seit frühsten Zeiten an.

Refrain:
Aus dem Berg! Aus dem Berg!, so steigen wir
hinauf ins helle Licht.
Wenn wir zusammen stehen,
ja dann kriegen sie uns nicht.

Die Kinder finden keinen Schlaf,
die Mägen sind so leer.
Und stricken Frauen spät auch brav
das schafft kein Fressen her!

Der Reiche sich im Specke dreht,
der Arme stirbt vor Gram.
Wir wussten nicht, wie's weitergeht
bis die Gewerkschaft kam.

- Refrain -

Wir kämpfen jetzt geschlossen,
die Fäuste sind gereckt
Der Mut bleibt unverdrossen,
ist die Kleidung auch verdreckt.

Die Angst kann uns nicht lähmen,
kein Widerstand uns stört.
Wir wollen uns nur nehmen,
was uns sowieso gehört!

- Refrain -

So ziehen wir mit Kind und Weib
vor der Gewehre Lauf.
Für jeden Mann, der liegen bleibt,
stehen hundert andre auf.

Und die Internationale
erkämpft das Menschenrecht.
So singen wir bald alle!
Uns geht's gut und Ihnen schlecht

- Refrain -

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