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Feinslieb

Text: Thomas Kolitsch

Der Himmel droben kündet Dunkel nur.
Der Wald steht schwarz und schweigt.
Ich lausch in die Vergangenheit hinein,
den Kopf ganz sacht geneigt.
Im Norden blinkt ein schwaches Licht,
kaum sichtbar, nur erfühlt.
Ich schau hinauf und lehne mich ans Glas,
das mir die Stirne kühlt.

Refrain:
Feinslieb, du bist gegangen von mir,
und ich find keine Ruh.
Die Sterne ziehen leise ihre Bahn.
Mit ihnen ziehst auch du.

Die Bilder wandeln langsam ihren Weg.
Ein Wagen und ein Stier.
Das Schwert am Gürtel zeigt ins Nirgendwo,
und Nirgendwo ist hier.
Das Dach der Welt, es funkelt matt
und birgt ja doch nur mich.
Der Atem flockt zu kalten Wolken aus.
Kein Du. Kein Wir. Ein Ich.

- Refrain -

Das Zimmer ist seit Jahren schon leer,
in dem du einst gewohnt.
Wo einst die Sommersonne schien,
steht jetzt der Wintermond.
Als letztes bleibt ein Schattenspiel,
das dich nicht länger kennt.
Nur in mir strahlst du hell für alle Zeit.
Ein Stern am Firmament.

- Refrain -

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